31.12.2009

Islam - Religion des Friedens?

Die Tage ist es mir mal weider aufgefallen als ich Nachrichten im Radio hörte. Etwa zwei drittel der Nachrichten ging um Probleme mit islamischen Ländern oder islamische Terrorakte.

Was ist der Islam nur für eine Religion? Muslime, was geht in Euch vor?

Erschüttert hat mich auch was ich in den Artikel gelesen habe:

Christliche Studentin in Mosul von Islamisten entführt


(Mosul) In der nordirakischen Stadt Mosul wurde eine junge Christin entführt. Die Universitätsstudentin ist nicht das erste Opfer von Islamisten. Christliche Studentinnen sind im Visier muslimischer Fanatiker weil sie unverschleiert sind und geschminkt.

Sarah Edmond Youhanna studiert im ersten Jahr Erziehungswissenschaften an der Universität Mosul. Am 28. Dezember wurde sie von Unbekannten entführt. Die Entführer meldeten sich bei den Familienangehörigen und gaben sich als islamistische Gruppe zu erkennen.

Die Sicherheitskräfte haben Ermittlungen eingeleitet und einige muslimische Studenten verhaftet. Der schwerwiegende Vorfall löste eine Panikreaktion unter den christlichen Studenten Mosuls aus. Bereits in der Vergangenheit waren christliche Studentinnen mehrfach Opfer von Angriffen, u.a. von Säureattentaten. Sie zielen auf die Entstellung der unverschleierten Gesichter der Christinnen ab.

In den vergangenen zwei Monaten wurden vier Kirchen und ein Kloster in Mosul von Islamisten attackiert und zahlreiche Wohnhäuser und Geschäftslokale von Christen zerstört. Fünf Christen wurden ermordet, andere schwer verletzt oder entführt. Laut Angaben der Behörden seien diese Angriffe gegen Christen Teil einer gezielten „ethnischen und religiösen Säuberung“.

Örtliche Quellen bestätigten gegenüber Asianews, daß die Angriffe als „Warnung“ an die Christen des Irak zu verstehen seien und als Aufforderung, das Land zu verlassen. Seit Beginn des letzten Irak-Krieges flüchtete fast die Hälfte der irakischen Christen ins Ausland oder sind Flüchtlinge im eigenen Land. Sie finden kaum Arbeit und haben kaum Zukunftsperspektiven. „Wenn sich nichts schlagartig ändert, ist die christliche Gemeinschaft des Irak zum Sterben verurteilt“, zitiert Asianews einen irakischen Vertrauensmann.

Foto: Irakerinnen Foto: Asianews
Artikel: Asianews/GN


Würde so etwas Vertreter meiner Religion tun, ich würde mich schämen und was dagegen tun. Muslime in Deutschland, was macht ihr außer wegschauen?

26.12.2009

Was nutzt es wenn man Weihnachten nur feiert.

Was nützt es, wenn ihr immer noch zur Krippe kommt, die ich euch in der Höhle zu Greccio dargestellt habe?

Was nützt es, wenn ihr die Demut des göttlichen Kindes bewundert, die Freude der heiligen Jungfrau mitempfindet oder das Staunen des heiligen Josef, der nur gebraucht wurde, nicht mehr?

Was nützt es, wenn ihr den Eifer der Hirten verfolgt, die alles liegen- und stehen ließen, nur um den Heiland zu suchen und zu schauen?

Was nützt es, wenn ihr Weihnachten nur feiert, euch Geschenke aufrechnet und für ein paar Stunden gerührt seid?

Ich habe euch die Krippe nicht zum Anschauen geschenkt, sondern zum Anfassen. Man muss das Kind "auf seinen Händen tragen", muss die Muttergottes und ihren Mann "in die Arme nehmen", man muss sich mitten unter die Hirten gesellen und einer von ihnen werden.

Mit den Gestalten der Heiligen Nacht eins werden, das ist es. Man muss selber die Demut des Kindes lernen, dem Staunen und der Freude der "Eltern" im eigenen Herzen Raum geben, man muss sich von den Hirten anstecken lassen. Man muss etwas davon merken, nach Weihnachten, dass man die Christi Geburt gefeiert hat. Und man wird sich auf den Weg machen müssen, um an Epiphanias (Erscheinung des Herrn) seine eigenen Gaben zu bringen... Nein, sich selbst."

(Aus der "Weihnachtspredigt des hl. Franz von Assisi" - 1181/1182 - 1226)

Das erstaunliche an der Predigt ist die Aktualität. Menschen ändern sich anscheinend nie.

Also mein Weihnachten war super. Ich verbrachte es in mitten meiner Familie und mit Freunden. Es war sehr würdig, es lies Zeit zur Besinnung, es war eigentlich das Gegenteil von dem Stress was die meisten mitmachen.

Ich wünsche nun allen ein schönes Rest-Weihnachten und wer will kann sich ja mal informieren was hinter Weihnachten so steckt. Wer Jesus war, wer Marie und vieles mehr.

23.12.2009

Freiwilligkeit kontra Zwang - Christentum kontra Islam.

Thomas Schirrmacher hat in einem Beitrag einen sehr interessanten Aspekt aufgezeigt den es zwischen dem Christentum und den Islam gibt: Freiwilligkeit.

Ausgehend von einem Zahlenvergleich im Magazin Spiegel, analysiert Thomas Schirrmacher worin der eigentlich Unterschied zwischen dem Wachstum des Islams und des Christentums besteht: Der Islam wächst stark durch Geburtenüberschüsse und teilweise durch Zwang.
Das Christentum mag auch durch Geburtenüberschüsse wachsen, hat jedoch in der Freiwilligkeit der Religion einen entscheidenden Nachteil: Christen dürfen sich - im Gegensatz zu Muslimen - frei für eine jede Religion entscheiden, Christen werden nicht zum Christsein gezwungen, Muslime jedoch massiv zum Islam.

Das ist ein sehr großer Unterschied, man merkt in überall wo man dem Islam begegnet. Natürlich gibt es auch Muslime die sehr wohl jeden die Freiheit eingestehen sich selber zu entschieden was man möchte, jedoch gibt es in kaum einer Religion als dem Islam so viele die sich für Druck und sogar Gewalt aussprechen um Zweifelnde vor einem Wechseln abzuhalten. (Apostasie) Warum wohl? Wenn der Islam die richtige Religion wäre, dann bräuchte es doch diesen Druck nicht? Oder?

22.12.2009

Der heidnische Weihnachtsbaum?

Gerade Atheisten werfen Christen vor, das der Weihnachtsbaum ja heidnischen Urspungs sei und das weihnachtsfest nicht christlich ist. Der Vorwurf lautet, das man den heidnischen Julbaum adoptiert hat und Weihnachten eigentlich ein heidnisches Fest feiert.

Nun steht auf Wikipedia und anderen Seiten etwas anderes. Der Weihnachtsbaum hat seinen Ursprung bei Paradiesspielen zum Gedächtnis an Adam und Eva.

Link: Wikipedia
Link: Katholisches Magazin

20.12.2009

Weg mit dem Kruzifix!

Die Diskussionen über das "Kruzifix" sind nichts neues. Das Symbol was für Christen die Liebe Gottes symbolisiert, ist für Nicht-Christen aus irgendwelchen Gründen schwer ertragbar.
Dies ist schon lange der Fall, das Kreuz war immer das Ziel von Nicht-Christen, schon von Anfang an, bis Heute. So auch vor mehr als 60 Jahren wie nachfolgende Geschichte aufzeigt:

"Weg mit dem Kruzifix!"
In einer bayerischen, an der Donau gelegenen Stadt hat es sich zugetragen. Dort wurde die Frau eines höheren Parteifunktionärs der NSDAP in ein Krankenhaus eingewiesen, wo sie jenem Ereignis entgegensah, dem eine schwere Stunde vorausgeht. Die Frau wurde von den Ordensschwestern mit viel Liebe aufgenommen, trotzdem man wußte, wes Geistes Kind sie war. Auch von den Ärzten wurde die angehende Mutter aufs sorgfältigste betreut. Ein Grund zur Beschwerde lag nicht vor. - Und doch: Gleich nach ihrem Zugang stellte die Frau an die Schwester die Bitte, das große, kunstvoll geschnitzte Kruzifix, das über ihrem Bett im Krankenzimmer erster Klasse hing, zu entfernen. Dies Bitte wurde rundweg abgeschlagen. Da alles nichts nutzte, trug sie ihre Bitte dem Chefarzt vor. Aber auch dieser vertrat die Meinung seiner braven, pflichttreuen und verläßlichen Schwestern. Das Kruzifix blieb auf seinem Platz. Inzwischen war die Geburtsstunde des sehnlichst erwarteten Kindes gekommen. Alles verlief in schönster Ordnung. Die Freude der Mutter kannte keine Grenzen, nur die Ärzte und Schwestern blieben merkwürdig ernst. "Ich muß das Kind erst einer genauen Untersuchung unterziehen, bevor ich es ihnen überlasse", sagte der Chefarzt und ging mit der Schwester, die das Kind trug, weg. - Nun sagte die Mutter zu der bei ihr weilenden Schwester von neuem: "Weg mit dem Kruzifix!" - "Ich will nicht, dass mein Kind dieses widerliche Zeichen jemals zu Gesicht bekommt".
Eine Flut von Lästerungen ergoß sich über ihre Lippen. Die Schwester schwieg. - Kurz darauf kam der Chefarzt mit der zweiten Schwester und dem Kind zurück. Aufs neue stellte die junge Mutter die heftige Forderung auf Entfernung des Kruzifixes. "Mein Kind soll dieses Zeichen des Aberglaubens nie und nimmer zu Gesicht bekommen", war die Begründung. Arzt und Schwester sahen sich vielsagend an und als die Frau von neuem mit Schmähungen und Lästerungen begann, sagte der Arzt in ernstem Ton: "Meine Dame, beruhigen sie sich, ihr Kind wird dieses Zeichen nie zu Gesicht bekommen: Ihr Kind ist blind geboren und wird es zeitlebens bleiben."
Ein jäher Aufschrei der jungen Mutter hallte durchs Zimmer. Dann sank sie gebrochen in die Kissen zurück und weinte bitterlich. Tiefernst entfernte sich der Arzt, die beiden Schwestern trösteten die Wöchnerin so gut es ging und beteten ein Vaterunser für das arme Kind und seine verblendete Mutter. - Helle Aufregung herrschte im Krankenhaus und die Wucht dieses Geschehens lastete noch lange auf Ärzten und Schwestern. - Die damals geknebelte Presse aber schwieg.

(Aus: Gott greift ein - von A.M.Weigl)

Quelle: 'Immer die Diktaturen'

11.12.2009

13.000 Menschen gerettet, 13. 000 Babys dürfen leben - ist das falsch?

Die österreichischen Grünen (... und sicher auch bald die Grünen und LINKEn in der BRD) wollen Abtreibungsgegner kriminalisieren. An statt dessen das man etwas gegen Abtreibungen unternimmt, kriminalisiert man die Abtreibungsgegner.
Vermutlich waren die Abtreibungsgegner zu erfolgreich, haben sie es doch geschaft das 13.000 Babys auf die Welt kommen durften, die vorher kein Recht auf Leben hatten. 13.000 Babys, das sind auch 26.000 Mütter und Väter die davor bewahrt wurden ihr Kind zu verlieren. Das sind 52.000 Großeltern die ein Enkelkind bekommen haben.

13.000 Babys, alleine in Österreich. Man stelle sich einmal diese Zahl vor. Und an statt dessen das man es als riesigen Erfolg wertet will man diejenigen bestrafen die das geschaft haben. Was sind diese Politiker nur für Menschen?

Quelle: Österreichische Grüne wollen 6 Monate Gefängnis für Lebensschützer

08.12.2009

Muslime glauben nicht an den Islam

Immer häufiger liest man das in Islamischen Ländern Christen verhaftet werden weil sie offen mit über Ihren Glauben mit Muslimen gesprochen haben.
So unfassbars das für uns Europäer ist, aber es ist traurige Tatsache das in den meisten islamischen Ländern keine Religionsfreiheit herrscht und es üblich ist das Christen verhaftet werden nur weil sie von ihren Glauben erzählen.

So ist es vor ein paar Tagen in dem beliebten und angeblich so tolleranten Urlaubsland Marokko geschehen.

Artikel:

In Marokko sind 17 Personen wegen "Verbreitung des Evangeliums" festgenommen worden. Unter den Verhafteten seien zwei südafrikanische Staatsbürger, ein Guatemalteke und ein Schweizer, berichtete die Agentur Kathpress.


 Das marokkanischen Innenministerium teilte in einem offiziellen Kommunique mit, die Sicherheitskräfte hätten eingegriffen, nachdem es "Informationen über evangelikale Missionsbestrebungen" gegeben habe. Diese Missionsbestrebungen hätten die "religiösen Werte des Königreichs" in Gefahr bringen können.


Die christlichen Missionare ausländischer Staatsbürgerschaft würden in ihre Heimatländer ausgewiesen. Über das Schicksal der marokkanischen Staatsbürger werden in dem Kommunique aus Rabat keine Angaben gemacht.


Bereits im März hatten die marokkanischen Behörden fünf evangelische Christen wegen "Proselytismus" (Abwerbung von Gläubigen) ausgewiesen. Es handelte sich um vier Spanierinnen und eine Deutsche. Die Christinnen befanden sich unter 23 ausländischen Touristen und Einheimischen, die bei einer Polizeirazzia in Casablanca festgenommen wurden. Am nächsten Tag wurden die fünf Christen nach Spanien abgeschoben.


Zwar ist in Marokko die Glaubensfreiheit für die im Lande lebenden Christen garantiert, doch verbietet das Gesetz jede Propagierung für andere Religionen. Wer "einen Muslim in seinem Glauben zu erschüttern oder ihn zum Übertritt zu einer anderen Religion zu bewegen versucht", kann nach marokkanischen Gesetzen zu bis sechs Monaten Gefängnis verurteilt werden.


Das Königreich Marokko zählt rund 32 Millionen Einwohner. Fast 99 Prozent sind Muslime, davon 90 Prozent Sunniten. Daneben gibt es etwa 69.000 Christen und 8.000 Juden.  
(Quelle:apd / jesus.de )

Ich frage mich wie unglaubwürdig Muslime den Islam halten wenn sie solche Aktionen für Notwendig erachten um ihre Religion zu schützen. Wie können 17 Christen die "religiösen Werte des Königreiches Marokko" in Gefahr bringen.

Da kann man jeden nur empfehlen eine ngroßen Bogen um Marokko zu machen, oder wer will schon Urlaub in einem Land machen in dem Menschen wegen so etwas ins Gefängis kommen?


03.12.2009

Der aufziehende Kulturkampf 2.0

Folgender Beitrag von Prof. Dr. phil. Dr. theol. Thomas Schirrmacher hat mich sehr bewegt, spricht er doch das aus was viele aktive Christen tagtäglich erleben:


Warum die Manhattan Erklärung recht hat

Eine Stellungnahme für das Institut für Ethik und Werte, Gießen

Der sogenannte Kulturkampf war eine Auseinandersetzung zwischen der römisch-katholischen Kirche unter Papst Pius IX. und dem Königreich Preußen beziehungsweise dem kaiserlichen Deutschen Reich unter Reichskanzler Otto von Bismarck zwischen 1871 und 1887. Mit Hilfe des Gesetzes sollte der öffentliche Einfluss der Kirche zurückgedrängt werden. Gemeint war die katholische Kirche, die Gesetzgebung traf jedoch alle Kirchen, ja trifft teilweise alle Religionen in Deutschland bis heute, insofern damalige Bestimmungen heute noch greifen.

Am Anfang stand 1871 der berühmte „Kanzelparagraph“, der Pfarrer für politische oder vermeintlich politische Aussagen haftbar machte. Es folgte 1875 die Zivilehe – eine Eheschließung vor religiösen Würdenträgern war fortan streng verboten (außer als Nachfeier). 1875 folgte das „Brotkorbgesetz“, durch das man den Kirchen systematisch indirekte finanzielle Unterstützungen entzog. Schließlich wurden alle kirchlichen Schulen einer rigorosen staatlichen Schulaufsicht unterstellt. Auch in vielen anderen Fragen sollten die Kirchen gezwungen werden, nach den Spielregeln des Staates zu spielen.

Viele der Bestimmungen galten lange oder gelten heute noch. Der Kanzelparagraph wurde erst 1953 aufgehoben. Erst seit 2009 muss einer kirchlichen Ehe keine standesamtliche mehr vorangehen. Dass die religiöse Trauung rechtlich im Gegensatz zu fast allen anderen westlichen Ländern in Deutschland nicht existiert, hat sich bis heute aber nicht geändert.

Bischöfe wanderten ins Gefängnis, der Staat beobachte erstaunt, wie eine schlafende Masse von unpolitischen Christen plötzlich aus Solidarität den Aufstand probte. Nachdem viel unnötiges Porzellan zerschlagen war, gab der Staat schließlich auf. Er hielt sowieso nur bis 1918.

Den christlichen Kirchen wurde im Kulturkampf zwar schwer geschadet. Zugleich aber erlebten sie über weite Strecken auch eine Neubelebung – und am Ende gab der Staat klein bei. Man traf dabei wesentlich stärker die Kirchen, die man gar nicht meinte, vor allem die evangelischen, während das eigentliche Ziel, die internationale Verflechtung der Kirchen zu brechen, völlig scheiterte. Das Klima wurde auf Jahrzehnte vergiftet. Loyale Staatsbürger wurden gezwungen, sich zwischen ihrem Glauben und dem Staat zu entscheiden, ohne dass irgendjemand davon wirklich einen Nutzen hatte.

Ähnliche Kulturkämpfe hat es immer wieder gegeben. Der Nationalsozialismus hatte nichts gegen Kirchen, wenn sie sich stromlinienförmig der Partei anpassten und Soldaten zu guten Soldaten machten. Die DDR wollte sozialistische und kontrollierbare Kirchen. Praktisch alle westlichen Länder haben von Zeit zu Zeit ähnliche Phasen durchgemacht. In den USA findet der Kulturkampf schleichend seit fast 30 Jahren statt, was schließlich zur Manhattan-Erklärung geführt hat.

Natürlich gibt es Unterschiede zwischen damals und heute. Die politische Macht der katholischen Kirche war damals wesentlich größer. Zudem leben wir heute im Westen in bewährten Demokratien.

Um so erstaunlicher ist es, wie viele Kräfte es heute gibt, die in den friedlichen westlichen Gesellschaften gegenüber den friedlichen Kirchen von heute eine Neuauflage „Kulturkampf 2.0“ anstreben und organisieren. Großbritannien ist darin ein Vorreiter. Dort zahlen bereits Bischöfe der Kirche von England – ironischerweise dort immer noch zumindest offiziell die Staatsreligion – horrende Strafen für Predigten zum Thema Sexualität und müssen zwangsweise Antidiskriminierungsseminare besuchen. Alle katholischen Adoptionsstellen wurden geschlossen, weil man gezwungen wurde, auch an gleichgeschlechtliche Paare Kinder zu vermitteln, und immer öfter werden Christen aus dem Staatsdienst entlassen, etwa weil sie ein Kreuz tragen.

Abtreibung, Bioethik, Sexualität, Ehe, Familie, Gender Mainstream – die Liste der Themen wird immer länger, bei denen man die Kirchen zwingen will, so zu denken und handeln, wie die „veröffentlichte“ Meinung (denn die „öffentliche“ Meinung der Bevölkerungsmehrheit hat man dabei nicht immer auf seiner Seite und interessiert sich nicht unbedingt dafür).

Christen sollen nichts mehr für falsch halten dürfen, was andere tun. Sie sollen ihre Ethik ad acta legen, nicht etwa zugunsten keiner Ethik oder einer freien Ethik nach Gutdünken, sondern zugunsten der Ethik derer, die den Kulturkampf führen. Die Kirchen sollen entweder in ihrer Mitte die Ethik anderer praktizieren, oder andernfalls völlig aus dem öffentlichen Leben verdrängt werden.

Deutlich wird das etwa bei der religiösen Kindererziehung. Die Stadt Berlin macht vor, dass es nicht darum geht, den Religionsunterricht abzuschaffen, sondern alle Kinder zwangsweise in den staatlichen Weltanschauungsunterricht namens ‚Ethik’ zu schicken. Im schulischen Leben spielt das vom Grundgesetz und den internationalen Menschenrechtserklärungen garantierte Recht der Eltern, ihre Kinder im Sinne ihrer Religion erziehen zu dürfen, längst keine Rolle mehr. Und der Trend, dass auch Christen wie jedermann gefälligst ihre Kinder in staatlichen oder staatlich finanzierten Krippen abzugeben haben und schnell jeder, der seine Kinder zu Hause betreut, der Asozialität verdächtigt wird, ist ungebrochen.

Sicher, Geschichte wiederholt sich nicht, aber dennoch kann man seine Lehren aus ihr ziehen. Die Parallelen sind verblüffend: Das Mittel der Christenverfolgung und der Religionsbedrückung war damals wie heute in der westlichen Welt das Recht und die Gesetzgebung. Mit immer neuen Stellschrauben des Gesetzes wollte und will der Staat Christen zu etwas zwingen, ohne zu offener Gewalt greifen zu müssen. Gewalt war es allemal, aber weil es staatliche Gewalt war, schien sie legitimiert.

Die Auseinandersetzung ist in Deutschland, in Europa, ja in der ganzen westlichen Welt so überflüssig wie ein Kropf. Es sind nicht die Kirchen in Deutschland oder Europa, die an sozialem Unfrieden schuld sind oder von denen Diskriminierung und Gewalt gegen andere ausgehen.

Die Europäische Union hat gewaltige Aufgaben vor sich. Doch statt Arbeitslosigkeit und Rassismus zu bekämpfen, grast sie die Gesetzgebung ab, wo Kirchen als Religionsgemeinschaft vermeintliche Sonderrechte haben. Religionsfreiheit, nein danke? Kirchliches Selbstbestimmungsrecht nach § 140 des deutschen Grundgesetzes, aber wieso denn? Jede Kirche soll gefälligst wie jede Firma dem unmittelbaren Zugriff des Staates unterliegen. Gewissensnöte Gläubiger? Die werden schon einknicken, wenn der Druck nur stark genug ist.

Die EU, genauer bestimmte politische Kräfte in der EU, wollen die christlichen Kirchen in die Knie zwingen. Nicht etwa den in einigen Teilen mit klarem politischen Machtanspruch auftretenden Islam, nicht die islamistische Minderheit, die unverhohlen Gewalt einsetzt, denen man vielmehr erstaunlich sanftmütig entgegentritt und deren Kritiker man mit millionenschweren Aktionen gegen Islamophobie das Leben schwer macht. Nein, den christlichen Kirchen, die in den Ländern der EU ganz wesentlich den Staat mittragen, die Demokratie stützen, die Zivilgesellschaften bereichern. Den Kirchen, die den Gedanken eines friedlichen Europas und seine Begründer mit hervorgebracht haben – man denke nur an europäischen Urvater Robert Schumann.

Es spielt überhaupt keine Rolle, um welche Themen es im Einzelnen geht. Manch ein Christ, manch eine Kirche, wird sich bei manchem Thema lieber wegducken wollen. Manches Thema wird ihnen lästig sein, bei manchen Themen verstehen sie nicht, warum es anderen Christen so wichtig ist. Aber sie alle werden der Grundsatzfrage auf Dauer nicht aus dem Weg gehen können. Die eine oder andere Kirche, der eine oder andere Theologe mögen länger in der Öffentlichkeit als nicht so eng gelten – am Ende wird es alle treffen.

Ich schreibe das ganz unaufgeregt und undramatisch. Die christlichen Kirchen haben die Feindschaft und den Untergang Roms überlebt, wie den Nationalsozialismus, den Stalinismus und den Maoismus und viele weniger brutale Herausforderungen. Die meisten Christen dieser Welt wünschten sich, sie hätten die Freiheiten, die Christen im Westen haben. Die Welt verändert sich ständig, und damit kommen auch für die Kirchen immer neue unvermutete Herausforderungen. Und der Ausbreitung der Botschaft vom Frieden mit Gott durch Jesus Christus weltweit hat aufs ganze gesehen der Druck von außen nicht geschadet – im Gegenteil, die Kirchen wachsen derzeit unter Druck weltweit am stärksten.

Das ändert aber nichts daran, dass die neue Kraftprobe real ist. Gesellschaftliche Kräfte im Westen missbrauchen den Staat, um die Kirchen in die Knie zu zwingen und ethisch stromlinienförmig an ihre Weltanschauung anzupassen. Der Staat wird zur Beute der Weltanschauung der einen, die dann ihre vermeintlichen Gegner unterdrücken.

Das wird dem Staat viele Triumphe bescheren, zumal die Kirchen völlig friedlich reagieren. Der Gesellschaft aber wird es schwer schaden, gute Bürger in unnötige Zwangslagen bringen, die Demokratie aus dem Takt bringen, da Menschen mundtot gemacht werden sollen. Am Ende wird es aber den christlichen Glauben nur gestärkt haben, die Zustimmung zu ‚denen da oben’ aber abnehmen lassen.

Und auch die Familie, die dabei allzu oft im selben Zusammenhang für tot erklärt und als unmodern hingestellt wird, wird beweisen, dass sie nicht zufällig als Institution seit Jahrtausenden existiert – und nicht zufällig damit viel länger, als die Staaten, in denen wir leben.

Der Staat erzwingt zunehmend den Widerstand von Christen gegen einen Staat, den sie eigentlich befürworten, ja oft lieben. Doch wenn sie denn völlig unnötig vor die Wahl gestellt werden, werden sie zunehmend und immer geschlossener mit Petrus und Johannes sagen: „Man muss Gott mehr gehorchen, als den Menschen.“ Man muss und will als Christ Menschen oft gehorchen. Der Staat ist für ein friedliches Zusammenleben gottgewollt. Aber man muss Gott mehr gehorchen, wenn der Staat einen vor die Wahl stellt. Petrus und Johannes sollten durch Gefängnishaft daran gehindert werden, öffentlich über Jesus zu sprechen. Die Machthaber, die das beschlossen, sind schon lange vergessen. Die Botschaft von Jesus wird dagegen so oft verkündigt, wie noch nie zuvor, oft unter dem erfreulichen Schutz der Religionsfreiheit, noch öfter trotz staatlichem Verbots oder gesellschaftlicher Bedrohung.

Das ganze kann böse enden. Damit meine ich nicht, dass zu befürchten steht, dass Christen gewalttätig werden. Die Kirchen haben viel Übung im gewaltlosen Widerstand – gegen Kindesaussetzung zur Zeit der Römer, gegen Sklaverei im 18. Jahrhundert, gegen Apartheid in Südafrika, gegen die Auflösung der Familie und die Unterdrückung religiöser Kindererziehung in der Sowjetunion. Aber es wird ein Klima geschaffen, in dem zum einen gegen Christen zunehmend medial und justizial gehetzt wird und in dem starke Kräfte von den wirklichen Problemen unserer Gesellschaften abgezogen werden. Der Staat Bismarcks überlebte bis 1918. Die Überlebenschancen unserer Staaten und Demokratien ist mit den Kirchen sicher viel größer als gegen die Kirchen.

Mein Appell geht an die Politiker: Beteiligt euch nicht an dem aufkommenden Kulturkampf 2.0! Wendet euch den wirklichen Problemen zu!

Mein Appell geht an die Richter: Bremst den ausufernden Kulturkampf 2.0 im Rahmen eurer rechtlichen Möglichkeiten durch Augenmaß und friedliche Lösungen.

Mein Appell geht an die Medien: Beteiligt euch nicht an Hetze, die sozialen Unfrieden heraufbeschwört, sondern berichtet versöhnlich, demokratisch und fair über religiöse Fragen und über Minderheiten aller Art. Und lasst die Betroffenen selbst zu Wort kommen, statt sie zu ächten.

Mein Appell geht an die Kirchen, Freikirchen und Gemeinschaften: Setzt euch nüchtern mit den kommenden Entwicklungen auseinander und erhebt eure Stimme. Lasst euch nicht auseinander dividieren, weil ihr in der einen oder anderen ethischen Fragen unterschiedliche Akzente setzt, sondern seht das Gesamtbild. Wer heute schweigt, wird morgen selbst Zielscheibe sein. Mit den Worten von Ulrich Parzany sage ich: „Steht auf, wenn ihr Christen seid!“

Mein Appell an alle ist: Einer friedlichen und demokratischen Gesellschaft zuliebe bitten wir euch, den aufkommenden Kulturkampf 2.0 zu beenden und nicht ständig an rechtlichen Stellschrauben zu drehen, die den Spielraum der Kirchen einengen sollen.

Das westliche Christentum hat sich sowieso in weiten Teilen der westlichen Kultur bis kurz vor die Selbstaufgabe angepasst. Jetzt ist ein Punkt erreicht, wo dies nicht weiter möglich ist, ohne den christlichen Glauben selbst aufzugeben. Wer es trotzdem erzwingen will, tut der Christenheit vielleicht sogar einen Dienst, weil sie sich ganz neu fragen muss, was ihr Glaube an Gott eigentlich im Alltag bedeutet und wie viel er ihnen eigentlich wert ist.

Wie endet die Manhattanerklärung so treffend: „Wir werden ganz und ohne Widerwille dem Kaiser geben, was des Kaisers ist. Doch unter keinen Umständen werden wir dem Kaiser geben, was Gottes ist.“

Das ist keine Drohung – das steht uns Christen nicht an. Es ist einfach eine Feststellung. Und dass wir sie ernst meinen, haben wir in der Geschichte zu Genüge bewiesen.

Link zum Artikel: Der aufziehende Kulturkampf 2.0

Interessanter Link: Die Manhatten-Erklärung

01.12.2009

Türkei zu Minarett-Verbot: 'Rassistisch und faschistisch'

Das schweizer Minarettverbot führt zu interessanten Aussagen. Nun hat sich der türkische Ministerpräsident Erdogan dazu geäußert und es als "Rassistisch und faschistisch" bezeichnet und dann sagte er: «Ebenso wie Antisemitismus ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist, so ist auch Islamophobie ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit»

Ich bin sehr froh für diese klaren Worte, denn diese Worte sagen endlich offen aus was davon zu halten ist wenn Menschen die Religion anderer unterdrücken.
Aber das dies die Worte eines Muslims sind und zudem die Worte des türkischen Ministerpräsidenten verwundert mich nun schon. Denn er bezeichnet damit sein eigenes Land als "Rassistisch und faschistisch, denn in der Türkei werden bis Heute Christen verfolgt und unterdrückt. So ist es bis Heute kaum möglich in der Türkei Kirchen zu bauen oder zu erhalten und zu renovieren, so ist es bis Heute nicht möglich Priester ausbilden zu lassen, so ist es bis Heute leider normal das Ex-Muslime verfolgt und Christen bedroht werden.
Noch schlimmer ist es in vielen anderen islamischen Ländern wo Christen entrechtet leben und es sogar verboten ist eine Bibel zu besitzen. Als Steigerung dazu sind ganze Gebiete in Saudi Arabien für Nicht-Muslime verboten ... wie ist das im Vergleich zu einem harmlosen Minarettverbot zu sehen?

Und am aller schlimmsten ist der Koran und ist Mohammed. So beleidigt der Koran andere Religionen und wie der Ausspruch von Mohammed - "wer den Islam verlässt den tötet" - als Steigerungsform zu einem harmlosen Verbieten von Türmchen zu Moscheen zu sehen ist möchte ich jetzt nicht ausmalen, denn es würde - wenn ich die Wortwahl vom Ministerpräsident Erdogan verwende - schon weit in allerschlimmste Beleidigungen ausarten und das möchte ich nun wirklich nicht.

So gesehen danke ich den Schweizern, denn ihre Abstimmung zeigt auf wie man das Handeln von Muslimen sehen müssen wenn wir es mit islamischen Augen sehen würden.

29.11.2009

Das darf es nicht geben: HIV-positiv trotz „ausgehandelter Sicherheit“

In der Online-FAZ wird von Stephan Roth erzählt, einen AIDS-Kranken der nicht krank sein dürfte, da er sich an alle Schutzmaßnahme gehalten hat.

In dem Artikel wird erklärt warum er vermutlich angesteckt wurde: Kondome haben nicht geholfen, die AIDS-Viren kamen durch und vermutlich war eine zusätzliche Erkrankung schuld daran das er besonders empfindlich war. Fakt ist aber: Kondome haben nicht geholfen, etwas was nicht sein dürfte, wenn man den AIDS-Aufklärungskampangen glauben schenken will. Ist aber so und wer Stephan Roth nicht glauben will, soll sich mal über die Verhütungswirkung von Kondomen beschäftigen. Kondome werden von keinen Hersteller niemanden als 100 % sicher bezeichnet. Schwangerschaften sind trotzdem möglich und wenn ein Sperma durchkommen kann, dann der um ein vielfaches kleiner AIDS-Erreger erst recht.

Link zum Artikel: HIV-positiv trotz „ausgehandelter Sicherheit“

Das erschreckende daran: Es wird Menschen erzählt das Kondome sicher sind und sie sind es nicht. So werden leichtsinnige Ansteckungen mit einer tötlichen Krankheit in Kauf genommen. Das darf es nicht geben.

25.11.2009

Der Eid des Hippokrates

Sich mit Geschichte zu befassen lohnt sich immer wieder. Es gibt viele alte Details die einen interessanten Blick auf das Werfen was wir "Heute" nennen.
So zum Beispiel der Hippokratische Eid. Viele reden davon, aber fast niemand weiß was drinnen steht. Und mit Hippokratischen Eid meine ich das was was jeder Arzt sich als Maßstab setzen sollte, was leider zu selten passiert.
Was steht nun im Hippokratischen Eid (Quelle Wikipedia ):

Ich schwöre und rufe Apollon, den Arzt, und Asklepios und Hygeia und Panakeia und alle Götter und Göttinnen zu Zeugen an, dass ich diesen Eid und diesen Vertrag nach meiner Fähigkeit und nach meiner Einsicht erfüllen werde.

Ich werde den, der mich diese Kunst gelehrt hat, gleich meinen Eltern achten, ihn an meinem Unterricht teilnehmen lassen, ihm wenn er in Not gerät, von dem Meinigen abgeben, seine Nachkommen gleich meinen Brüdern halten und sie diese Kunst lehren, wenn sie sie zu lernen verlangen, ohne Entgelt und Vertrag. Und ich werde an Vorschriften, Vorlesungen und aller übrigen Unterweisung meine Söhne und die meines Lehrers und die vertraglich verpflichteten und nach der ärztlichen Sitte vereidigten Schüler teilnehmen lassen, sonst aber niemanden.

Ich werde ärztliche Verordnungen treffen zum Nutzen der Kranken nach meiner Fähigkeit und meinem Urteil, hüten aber werde ich mich davor, sie zum Schaden und in unrechter Weise anzuwenden.

Auch werde ich niemandem ein tödliches Gift geben, auch nicht wenn ich darum gebeten werde, und ich werde auch niemanden dabei beraten; auch werde ich keiner Frau ein Abtreibungsmittel geben.

Rein und fromm werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren.

Ich werde nicht schneiden, sogar Steinleidende nicht, sondern werde das den Männern überlassen, die dieses Handwerk ausüben.

In alle Häuser, in die ich komme, werde ich zum Nutzen der Kranken hineingehen, frei von jedem bewussten Unrecht und jeder Übeltat, besonders von jedem geschlechtlichen Missbrauch an Frauen und Männern, Freien und Sklaven.

Was ich bei der Behandlung oder auch außerhalb meiner Praxis im Umgange mit Menschen sehe und höre, das man nicht weiterreden darf, werde ich verschweigen und als Geheimnis bewahren.

Wenn ich diesen Eid erfülle und nicht breche, so sei mir beschieden, in meinem Leben und in meiner Kunst voranzukommen, indem ich Ansehen bei allen Menschen für alle Zeit gewinne; wenn ich ihn aber übertrete und breche, so geschehe mir das Gegenteil.


Schon interessant was da steht. Ich habe einen wahnsinnigen Respekt vor diesen Worten und vor den Mann der diese weisen und wunderbaren Worte vor mehr als 2000 Jahren gesprochen hat: Hippokrates von Kós (um 460 bis 370 v. Chr.)
Mit erstaunen stelle ich mal wieder fest das wir viel von den Meschen lernen können die vor uns da waren. Wie dringend das Leben ist kann man an Hand der hohen Abtreibungszahlen und anderen "modernen" Erscheinungen wie sehen. In dem Artikel auf Wikipedia steht dazu leider sehr treffend: Inzwischen wird versucht, den Eid durch Alternativen zu ersetzen, die zeitgemäßer sind.

Man ändert halt die Moral und Ethik so wie man es braucht, damit man so bequem wie möglich leben kann und nennt es modern oder zeitgemäß.

17.11.2009

Warum es Europa an Kindern mangelt...

Eine Familie mit mehr als zwei Kindern fällt heutzutage auf. Es gibt sie so selten das man sie schon als "Merkwürdig" ansieht, man kennt so was nicht. Manchen nennen das sogar "abartig" und manche meinen das sei "assozial". Denn wie kann man sich das leisten? Wie soll das gehen?

Das früher Familien mit mehr als 5 Kindern normal waren und man es sich leisten konnte obwohl man weniger hatte wird dabei gerne übersehen.

Natürlich haben kinderreiche Familien weniger Geld, aber wenn man diese Familien kennen lernt stellt man fest das es ihnen an nichts fehlt. Eher ist es so das sie von manchen sehr viel haben was anderswo fehlt: Und zwar Freude und Lebensmut.

Wo gibt es nun solche Familien? Ich kenne diese Familien aus meinen christlich-religiösen Umfeld. Dort gibt es diese Familien sehr oft, sie sind eigentlich ganz normal und das ist gut so.

Denn während in ganz Europa die Geburtenzahlen trotz massiver Förderungen zurück gehen, bleiben sie bei religiösen Menschen konstant hoch. Denn religiösen Menschen ist die Familie sehr wichtig und die Familie ist nun mal die natürliche und beste Umgebung für Kinder.

Ich denke das ist ein Prozess der dazu führt das sich die Gesellschaft ändern wird. Denn der Teil der Gesellschaft der religionslos und ungebunden lebt und bestenfalls kurzfristige Beziehungen hat, bekommt wenige oder keine Kinder. Und der Teil der Gesellschaft dem die Familie wichtig ist - das sind überwiegend religiöse Menschen - hat viele Kinder. Das führt letztendlich dazu das der nicht-religiöse Teil aussterben wird.

Ist in Ordnung, denn es jeder Mensch kann sich frei entscheiden was er will. Auch ob seine Art zu Leben eine Zukunft haben wird oder nicht.

Und letztendlich wird es wieder darauf hinausführen das wir in Europa wieder viele Kinder haben werden. Mich freut diese Entwicklung, zeigt es doch das wir eine gute, kinderreiche Zukunft haben werden in der die Religion eine große Bedeutung hat.

Ein Artikel zum Thema: Oberrabbiner: Warum es Europa an Kindern mangelt

12.11.2009

Roland Emmerich beleidigt den Islam?

Fassungslos las ich vom dem Interview das Roland Emmerich gegeben hat. Dort sagt Roland Emmerich das er für seinen neuen Film 2012 zuerst vor hatte zur realistischeren Darstellung neben christlichen Kirchen mit Gläubigen Christen auch Moscheen mit religiösen Muslimen abzubilden.
Das Studio hat dringend davon abgeraten, da man Anschläge von islamischen Terroristen befürchtet. Das kann doch nicht wahr sein? Der Islam soll doch eine friedliche Religion sein, wie kann man meinen das so eine Darstellung in einem Film ein Problem ist?
Tja ... wie kann man nur darauf kommen.

Ehrlich gesagt bin ich froh für diese Entscheidung. Man muss sich als Nicht-Muslim nicht wieder mal ein nerviges islamisches "Beleidigseinjammern" anhören und es kommt kein Muslim darauf irgendwas rächen zu müssen, was letztendlich nur dazu führt das Unschuldige leiden müssen.

Es wird halt mal wieder deutlich: Christen sind friedlich. Christen würden sich niemals über so etwa aufregen, Muslime jedoch sind unberechenbar. Zwischen vielen vernünftigen Muslimen finden sich zu viele islamische Fanatiker die leider Dinge tun die einen Bereich der Religion Islam aufzeigen der alles andere als friedlich ist.

Deshalb meine ich: Roland Emmerich hat den Islam nicht beleidigt. Roland Emmerich und das Studio haben richtig gehandelt. Mussten so handeln.

Quelle: kath.net

10.11.2009

Wer tötet hat unrecht! Ist das der gelebte Islam?

Es heißt eigentlich: Wer schreit hat unrecht. Nur leider gibt es Steigerungsformen davon und eine davon ist die Todesdrohung an alle Muslime die den Islam verlassen.
Wenn der Islam eine gerechte und friedliche Religion wäre, dann würde man kein Problem damit haben das sich Muslime vom Glauben abwenden. Dann könnte man gut damit umgehen, eben weil man die Gewissheit hat richtig zu liegen.
Diese Gewissheit gibt es im Islam nicht. Schon Mohammed hatte panische Angst das Muslime nachdenken und einen anderen Weg als den Islam einschlagen. Nichts anderes ist der Grund dafür das Mohammed gesagt hat: "Wer seine Religion ändert, den sollt ihr töten!". Eine Aussage von Mohammed die mehrfach belegt ist und die bis Heute in die Rechtssprechung von fast allen islamischen Ländern einfließt. Ein Armutszeugnis für den Islam.

Ein aktueller Fall:

Abfall vom Islam – Morgen um vier Uhr morgens ist die Hinrichtung

(Frankfurt) Nach Angaben der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) stehen im Iran eine Reihe von neuen Hinrichtungen von kurdischen Gefangenen bevor. Morgen, am Mittwoch den 11. November um vier Uhr morgens, soll der 28jährige Ehsan Fattahian durch den Strang hingerichtet werden – unter anderem wegen Abfall vom Islam.

Der Anwalt des 28jährigen Ehsan Fattahian ist am Sonntag den 8. November darüber informiert worden, daß er sich Mittwoch, dem 11. November um vier Uhr morgens im Zentralgefängnis von Sanandaj zur Hinrichtung seines Mandanten einfinden solle. Sanandaj ist die Hauptstadt der iranischen Provinz Kurdistan im Nordwesten des Landes, knapp 400 km westlich von Teheran. Ehsan Fattahian und andere politische Gefangene befinden sich dort im Hungerstreik. 16 weitere politische Aktivisten der kurdischen Minderheit des Iran sollen ebenfalls auf Ihre Exekution warten. Nach Angaben der IGFM werden die Hinrichtungen in der Regel durch Strangulieren vollstreckt, indem die Opfer mit einem Strick um den Hals langsam an einem Kran in die Höhe gezogen werden. Der Todeskampf der Opfer dauere zum Teil mehrere Minuten.

Ehsan Fattahian, geboren in Kermanschah, war im Juli 2008 verhaftet und zunächst vom Geheimdienst gefangen gehalten worden. In erster Instanz verurteilte ihn die Erste Abteilung des Revolutions-Gerichts der Stadt Sanandadj wegen „Handlungen gegen die nationale Sicherheit“ zu zehn Jahren Haft, die er in der Verbannung in einem abgelegenen Gefängnis in Ramhormoz in Khouzestan, im südlichen Iran und weit entfernt von seinen Angehörigen verbüßen sollte. Das Urteil wurde jedoch von der Vierten Abteilung des Berufungsgerichts der Provinz Kurdistan überprüft und in ein Todesurteil umgewandelt. Grund dafür sollen „Kampf gegen Gott“, „Abfall vom Islam“ und angeblicher „bewaffneter Kampf“ sein. In der Haft wurde der junge Mann mehrfach schwer gefoltert.

Der Hintergrund für die Verhängung dieses und anderer Todesurteile gegen Kurden, die sich für Minderheitenrechte im Iran eingesetzt haben, sind nach Ansicht der IGFM möglicherweise die wieder stärker werdenden Proteste in den Kurdenregionen der Islamischen Republik Iran.

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Link: Abfall vom Islam – Morgen um vier Uhr morgens ist die Hinrichtung

08.11.2009

Ich sage meinen Kindern nichts von Religion, denn sie sollen sich mal frei entscheiden.

Die Freiheit spielt in der Kindererziehung eine große Rolle. Ohne Freiheiten können Kinder niemals Erfahrungen sammeln und lernen für sich Entscheidungen zu treffen. Deshalb bin ich dafür das Kinder so viel Spielraum wie möglich haben sollen ist und klare Grenze dort gezogen werden soll wo es besser ist Stop zu sagen. Dass macht auch mehr Spaß mit der Kindererziehung, da Kinder die gewohnt sind ihre Meinung offen zu sagen einem Erwachsenen Horizonte erschließen die man sonst nie im Leben finden würde.
Aber wo setzt man die Grenzen? Ich denke überall dort wo ein Kind sich fügen muss weil es besser ist.

Ok, nun könnte man sagen das man das bei Religionsangelegenheiten ähnlich hält: Man lässt die Kinder in unklaren und hofft das sie damit zurecht kommen. Das ist eine Möglichkeit. Nur warum will ich das mein Kind laufen kann, sprechen kann, lesen kann, rechnen kann und vieles mehr? Warum gebe ich dem Kind dort nicht auch die Freiheiten? Weil ich dem Kind etwas Gutes mit auf den Weg geben will. Und einen Menschen ohne Religion ist genauso unwissend als könne er nicht Lesen und Schreiben. Religion ist der Halt im Leben und das einzige was die Frage nach dem Sinn beantworten kann. Gott ist der einzige auf den man sich immer verlassen kann und ohne Gott steht man alleine da. Wer kann das für sein Kind wollen?
Und wohin Religionsferne einen bringen kann sieht man an den immer voller werdenden Zimmer der Therapeuten und Psychiatern.


PS.: Nachdem viele Menschen Heute selber keine Ahnung von Religion haben, ist es wohl der einfachste Weg wenn man nichts sagt. Es ist aber nicht der bewusst gewählt Weg. Man findet eine Ausrede um in seinen Unwissen nicht hinterfragt zu werden. Aber das ist ein anderes Thema und hat mehr mit Verdrängung und "Null Bock sich den Fragen zu stellen" zu tun. Wobei diese Eltern eines wissen sollten: Das Defizit "Nichtwissen" wird an die Kinder weitergegeben und damit tun diese Eltern Ihren Nachwuchs nichts Gutes.

06.11.2009

Bei den Religionen geht es nur ums Geld. Was musst Du für Dein Seelenheil zahlen?

Nichts. Christ zu sein hat etwas mit den Glauben an Gott zu tun, aber nicht mit dem Geldbeutel. Das so zu leben ist sehr wichtig und es ist auch sehr wichtig das die Kirche bzw. Glaubensgemeinschaft das so lebt.

Ich habe angefangen mich für die katholische Kirche zu interesiere, bin in katholische Kirchen gegangen, war in Gottesdiensten, habe gebeichtet und vieles mehr und niemand hat mich nach meiner Mitgliedschaft oder nach Geld gefragt. Ich habe sogar meine Tochter taufen lassen - natürlich auch ohne die Frage ob ich Beitrag zahle oder nicht.


Wie wenig die Kirche hinter dem Geld "her" ist merkte ich als ich der Kirche beitreten wollte: Man nahm mich nicht so ohne weiteres auf, sondern um Mitglied zu werden musste ich erst meinen Pfarrer überzeugen das ich gläubiger Christ bin. Das war jetzt keine hochkomplizierte Aufnahmeprüfung, das war ein gutes und umfassendes Glaubensgespräch was ich sehr positiv in Erinnerung habe. Aber hätte ich meinen Pfarrer nicht überzeugt, wäre ich Heute kein offizielles Mitglied der römisch-katholischen Kirche.
Das hat mich dann schon beeindruckt, entsprach es doch so wenig dem Bild einer geldgierigen Kirche was kirchenfeindlich Gesinnte so gerne verbreiten wollen.

04.11.2009

Ist Gott altmodisch?

Heute wird alles als altmodisch bezeichnet was anders ist als es die öffentliche Meinung vorgibt. Da Gott für uns Menschen eine familienfreundliche Lebensplanung empfiehlt ist er natürlich aus der Sicht der öffentlichen Meinung total unmodern.

Aber Gott geht es nicht darum modern zu sein, Gott will uns Menschen den richtigen Weg weisen und als einer der früher einen anderen Weg beschritten hat wei ich das ich lange Zeit ziemlich dumm war und viel Zeit für sinnlosen Unsinn verschwendet habe.
Gott hat mich zurückgeführt und dafür danke ich ihm. Natürlich bin ich jetzt auch unmodern, aber dafür bin ich jetzt endlich glücklich und zufrieden.

01.11.2009

Beten - was soll der Unsinn?

Für Menschen ohne Glauben ist beten Unsinn. Reden zu etwas wo man nicht kennt und nicht sieht, warum sollte man das tun? Das ist eine berechtigte Frage.

Ich bete weil ich Gott danken möchte. Danken für all das was er für mich getan hat. Aber ich bete auch weil ich was ändern möchte, weil ich was bewirken möchte.
Über eine "Art" Gebet bin ich vom Atheisten zum Gläubigen geworden. Ich habe erlebt das ein Gebet Berge versetzen kann und das hat mein ganzes Leben geändert.
Ich erlebe aber auch das Gebete gut tun und ein Weg sind sich über was klar zu werden.

Ich bete sehr häufig, sehr oft, fast täglich  gehe ich in dir Kirche und bete. Ich danke Gott gerne für das was er für mich getan hat, aber ich bete sehr viel für andere. Für Menschen die etwas Hilfe und Schutz brauchen und das faszinierende dabei ist: Ich bewirke sehr viel damit: Partnerschaften bleiben zusammen, Menschen schaffen unmögliches, Menschen werden geheilt, Menschen finden zu Gott, Ehepartner werden langersehnt Eltern etc...
Ich weiß nicht mehr wie oft ich etwas zum Guten verändert habe, wobei nicht ich es bin der was bewirkt. Es ist Gott der wirkt ... man muss ihn nur darum bitten.

Es ist ganz einfach und der Erfolg ist riesig. Man kann was bewegen und wer es ausprobieren will ... sollte es einfach tun. Es ist ganz einfach: Lieber Gott, bitte hilf mir.

29.10.2009

Alle Christen sind verlogen, lebt doch keiner danach!

So dachte ich auch einmal bis ich in die Kirche ging und viele Christen kennengelernt habe. Natürlich sind das keine sündenfreien Übermenschen, aber es sind anständige und liebevolle Menschen, Menschen die ich nicht missen möchte, Menschen die zu guten und wertvollen Freunden wurden, Menschen die durch ihr Leben bezeugen das sie Christen sind.

27.10.2009

Verrat am Antifaschismus

Eigentlich bin ich ja ein linker Antifaschist. Ich stehe seit vielen Jahren aktiv für vieles was den eigentlichen linken Antifaschismus einmal ausgemacht hat:
- Demokratie
- Redefreiheit, Versammlungsfreiheit
- Gleichberechtigung von Mann und Frau
- Frieden
- Gegen Rassismus sein
- Gegen Unterdrückung sein
- Für Religionsfreiheit

Nun lese ich immer häufiger das Christen in Deutschland von Gruppen die sich Antifaschisten nennen bedroht und verfolgt werden. Ich lesen auch das Antifaschisten sich massiv gegen das Recht von freier Meinungsäußerung von Christen vorgehen.
Ich lese das Gewalt gegen Christen angewendet wird, das Antifaschisten Frauen belästigt die so leben wollen wie sie es für sich richtig empfinden.

Das hier geschieht ist massiver Verrat am Antifaschismus, ich kann zwischen Antifaschisten und Neonazis immer weniger Unterschiede feststellen.
Sind die antifaschistischen Mahner von früher die Faschisten von Heute?

Link zum Thema: http://www.kath.net/detail.php?id=24338